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© Fotos Christian Kerndlbauer
 
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Die Herrschaft Kirchheim war von Alters her ein Lehen des Hochstifts Augsburg und gelangte nach vielen Wechseln 1484 in den Besitz der Familie von Hirnheim.
1551 veräußerte H. W. von Hirnheim sämtliche Besitzungen der Familie an den Augsburger Großkaufmann Anton Fugger. Damit wurden die Fugger zum Inhaber der Herrschaft Kirchheim. Nach dem Tod von Anton Fugger blieb vorerst aller Familienbesitz ungeteilt.
Im Jahre 1575 erfolgte die Teilung und das Los mit Kirchheim fiel an Hans Fugger (1531–1598), dem es als Stammsitz diente.

 

Ausstellung August 2003

Schloss Kirchheim

Ein Meisterwerk der deuschen Renaissance. Die prunkvolle Holzdecke im Zedernsaal stammt vom Augsburger Meister Wendel Dietrich und wurde 1585 eingebaut.
Die Größe beträt etwa 360 m².
Die Kassettentiefe beträgt etwa 2 m.
Die Decke gliedert sich in drei quadratische Kassettenfelder, deren zentrales Element ein Achteck darstellt.
Um dieses Achteck sind jeweils vier qadratische und vier elipsenförmige Zierelemente angeordnet.
Details der jeweils vier Elipsen mit kunstvoll gearbeiteten Satyrmasken.
Die vielen verschiedenen Laub- und Nadelhölzer wie Linde, Eiche, Eibe, Esche, Ahorn, Zwetschge, Nussbaum und Zirbelkiefer unterstreichen die plastische Wirkung der aufwendigen Ornamentik.
Die prachtvollen Holzportale nehmen die Gestaltungselmente der Decke auf.
Die Größe beträgt etwa
3,86 m x 6,17 m.
Schreinerei Christian Kerndlbauer, Solling 2, 83317 Teisendorf, Deutschland
Tel. +49-(0)8666/981033, Fax. +49-(0)8666/981032, info@schreinerei-kerndlbauer.de